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Zuletzt aktualisiert: Sa, 27. Mär, 14:23

Donnerstag, 24. August 2006

Kasparow vs. Putin

Schachweltmeister und Superhirn Garri Kasparow hat einen neuen Gegner: Wladimir Putin.
(Der Front-Mann. taz vom 12.7.2006)

Freitag, 4. August 2006

4.8.31: tucholskys ausspruch "soldaten sind mörder" erscheint

der bis in die gegenwart heftige kontroversen auslösende satz wurde von kurt tucholsky unter dem pseudonym ignaz wrobel in der glosse "der bewachte kriegsschauplatz" in der "weltbühne" verwendet und wurde mehrfach gegenstand von öffentlichen und juristischen dislussionen.

zur erinnerung: mehr von und zu tucholsky:

Dienstag, 1. August 2006

Schach- und Mattgeschichten

in kooperation mit chessforall.de haben wir hier einen schach-nachrichtenbereich eingerichtet, in der wir neues und altes wissenswertes zum weiten thema schach präsentieren. Unterstützung willkommen!

Samstag, 1. Juli 2006

Robert Gernhardt ist tot

Gebet
Lieber Gott, nimm es hin,
dass ich was Besond'res bin.
Und gib ruhig einmal zu,
dass ich klüger bin als du.
Preise künftig meinen Namen,
denn sonst setzt es etwas. Amen.

aus dem Band «Besternte Ernte» (1976)

Der Schriftsteller, Zeichner und "Titanic"-Mitgründer Robert Gernhardt starb am 30.6.2006. Der oft als Nonsens-Lyriker Bezeichnete hinterließ ein beeindruckendes literarisches Werk.

Medienecho: Mehr von und über Gernhardt:

Montag, 26. Juni 2006

Freiheit braucht Mut

Über den Irrtum, nichts zu verbergen zu haben

Wer sein Konto online verwaltet, seine Kreditkarte im Internet gebraucht, Daten auf dem Briefkopf weitergibt und außerdem Vielfliegerpunkte sammelt und elektronische Rabattkarten nutzt, der muss sich nicht wundern, wenn mancher Computer-Experte sein Leben genauestens kennt. Folge ist die passende Werbung bei Google, per E-Mail oder sogar auf das Mobiltelefon. Wer meint, es gebe ohnehin nichts zu verbergen, mag Recht haben. Der ist aber auch noch nie in Verdacht geraten oder in Misskredit. Die Einschätzung, man sei nicht kreditwürdig, ist kaum mehr aus der Welt zu bekommen. Selbst wenn sie auf falschen Informationen beruht. Es geht um Freiheit und die "informationelle Selbstbestimmung". Wir wissen nicht, was wo über uns gespeichert wird und erst recht nicht, wie wir das ändern können. Und nur wenige Menschen erkennen, wie schleichend die Freiheit schwindet.

Sendung Lebenszeichen bei WDR 5 vom 18.06.2006

Beitrag als:
- download (mp3)
- livestream (real)
- mauskript (pdf)


Quelle:
www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=720356

Dienstag, 13. Juni 2006

Der Bankier ist ein Anarchist

Über die Metaphysik des Kapitalismus

Ein Investmentbanker und ein Politiker unterhalten sich über die Geschäfte des Bankiers: Der Politiker fürchtet, der Banker betreibe "Heuschrecken"-Geschäfte und will ihm die Verwerflichkeit seines Handelns nachweisen. Aber im Verlauf des Gesprächs sieht er sich gegenüber dem Bankier immer mehr in die Enge gedrängt. Der kann ihm erklären, warum er so handeln muss. Er hat religiöse Gründe. Mit denen legt er dar, warum es besser ist, dass kein Gesetz die Wirtschaftsweise des Bankiers behindert. Der Bankier ist ein gläubiger Mann - und ein Anarchist höherer Ordnung. Aber das wissen die meisten nicht. Ob diese Wahrheit dem Bankier gefährlich werden kann?

Sendung Lebenszeichen bei WDR 5 vom 11.06.2006

Beitrag als:
- download (mp3)
- manuskript (pdf)


Quelle:
www.wdr5.de/index.phtml?beitrag=720136

Dienstag, 25. April 2006

biometrische daten und wirtschaftliche nutzung

Im Innenministerium überlegt man, wie die neuen biometrsichen Ausweise auch für die Wirtschaft nutzbar und gleichzeitig finanziert werden können. Ein Denkmodell würde Unternehmen den Zugriff auf die biometrischen Daten gegen eine Gebühr erlauben. Mit welchen Folgen für den Datenschutz? (quelle: wdr5 morgenecho)
  • wdr5: Profilerstellung inklusive? INTERVIEW mit Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz (real audio)
  • dradio:
    - Biometrische Daten zu verkaufen? (mp3)
    - Schaar gegen zentrale Einsicht in biometrische Daten (text/mp3)

überfall in potsdam und die integrationsdebatte - update

cdu-ler relativieren weiter und betonen die gleichheit von rechtsextremen und linksextremen.
schönbohm weist im ehemaligen KZ Sachsenhausen auch auf die von den sowjets inhaftierten opfer hin, die davor dort täter waren.

Sonntag, 23. April 2006

überfall in potsdam und die integrationsdebatte

nachdem ein mensch, der zwar einen deutschen pass, aber keine für deutsche typische hautfarbe hat, am ostersonntag in lebensgefahr geprügelt wurde, üben sich diverse unionspolitiker in relativismus.
der ehemalige und wieder amtierende innenminister schäuble:

"Es werden auch blonde, blauäugige Menschen Opfer von Gewalttaten, zum Teil sogar von Tätern, die möglicherweise nicht die deutsche Staatsangehörigkeit haben. Das ist auch nicht besser."

Mittwoch, 19. April 2006

19. April 1961: Invasion auf Kuba scheitert

ZeitZeichen vom 19.4.06

cuba

Im April 1961 kamen etwa 1.300 Exilkubaner als Invasoren in ihre frühere Heimat zurück - ausgerüstet mit US-amerikanischen Waffen und angeleitet von der CIA. US-Präsident John F. Kennedy hatte das Unternehmen gebilligt; Ziel war der Sturz Fidel Castros. Die Annahme, dass sich den Invasoren Zehntausende von Kubanern anschließen würden, entpuppte sich als Wunschdenken. Stattdessen leisteten die Kubaner erbitterten Widerstand. Nach zwei Tagen, am 19. April 1961, war die Invasion in der Schweinebucht gescheitert. "Lächerlich oder tragisch oder beides" sei die Aktion gewesen, hieß es in einem CIA- Bericht.


beitrag als mp3 (6.6 MB)


- Zeitzeichen-Podcast
- ZeitZeichen-Vorschau

Dienstag, 18. April 2006

features von dradio

deutschlandradio sendet regelmäßig politische und kulturelle features.
eine auswahl (jeweils etwa 50 min, 10 mb, mp3): vorschau und monatsplan:
www.dradio.de/portale/feature/

WDR ZeitZeichen als mp3


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